Messi-Vorfall als Grund: Bayern spielt Testspiel in Hongkong
Der FC Bayern landete am Mittwoch um 16.38 Uhr Ortszeit in Hongkong. Nach der südkoreanischen Insel Jeju ist die Sieben-Millionen-Metropole die zweite Station der Asien-Tour des deutschen Rekordmeisters.
Der Hintergrund: Seit Februar 2024 vergeben die chinesischen Behörden keine Testspiel-Lizenzen mehr an Topklubs. Auslöser war ein Spiel von Inter Miami gegen eine chinesische Auswahlmannschaft. Fans zahlten bis zu 600 US-Dollar pro Ticket, um Lionel Messi zu sehen. Der Argentinier stand wegen einer angeblichen Adduktoren-Entzündung keine einzige Minute auf dem Platz. Die chinesische Regierung reagierte mit einem Einreiseverbot für Topklubs.
Hongkong ist als Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China von diesem Verbot ausgenommen. Die dortige Regionalregierung erteilte dem FC Bayern die Genehmigung für ein Testspiel gegen Europa-League-Champion Aston Villa am 7. August um 14 Uhr deutscher Zeit, übertragen bei FC Bayern TV Plus. Marketing-Vorstand Rouven Kasper nutzt die Konstellation gezielt: Für Bayern-Fans aus dem chinesischen Festland ist Hongkong gut erreichbar.