DFB-Pokal: Köln, Wolfsburg, HSV und Schalke im Einsatz
Am Montagabend bestreiten vier Zweit- und Drittliga-Clubs ihre erste DFB-Pokalrunde gegen höherklassige Gegner. Der 1. FC Köln gastiert erstmals überhaupt in einem Pflichtspiel bei den Würzburger Kickers. Die Gastgeber kehrten nach vier Jahren Regionalliga über die Relegation gegen Lok Leipzig in die 3. Liga zurück. Trainer Michael Schiele, der die Kickers bereits 2020 in die 2. Bundesliga geführt hatte, übernahm den Club im Frühjahr erneut. Im Stadion am Dallenberg sind bis zu 13.090 Zuschauer zugelassen. Köln reist mit Neuzugängen wie Tom Krauß und WM-Fahrer Okon-Engstler an.
Der VfL Wolfsburg, nach dem Bundesliga-Abstieg nun unter Trainer Tobias Strobl in der 2. Liga aktiv, trifft auf die VSG Altglienicke. Der Berliner Landespokalsieger spielt seit 2017 durchgehend in der Regionalliga Nordost und belegte zuletzt Rang sechs. Der Hamburger SV gastiert beim Drittligisten SC Verl, der sich über den Westfalenpokal qualifizierte und zuletzt ebenfalls Rang sechs in der 3. Liga belegte. Verl steht erstmals seit 2019/20 im DFB-Pokal, damals erreichten die Ostwestfalen das Achtelfinale. HSV-Trainer Merlin Polzin erklärte: "Für uns ist es das erste Pflichtspiel in der neuen Saison. Da wollen wir voll da sein, unserer Rolle als Bundesligist unbedingt gerecht werden und eine Runde weiterkommen."
Ebenfalls eine Premiere: Der Hallesche FC und der FC Schalke 04 treffen erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Halle qualifizierte sich mit einem 4:0 gegen Germania Halberstadt im Landespokalfinale von Sachsen-Anhalt. HFC-Sportdirektor Marian Unger sagte: "Es ist ein toller Traditionsverein. Das Handy explodiert schon und man wird gefragt, wie man an Tickets kommt." Gespielt wird im Leuna-Chemie-Stadion.