Würzburgs Präsident Grieger: FC-Fan trifft auf seinen Herzensverein
Michael Grieger, Präsident der Würzburger Kickers, ist seit Jahrzehnten bekennender Fan des 1. FC Köln. Der 54-jährige Jurist besitzt seit 2012 Dauerkarten im Oberrang der Südtribüne. Am kommenden Montag empfängt sein Drittligist den FC in der ersten DFB-Pokalrunde (18 Uhr).
Nach der Pokalauslosung brach Grieger gemeinsam mit seiner Frau in Jubel aus. Beide sind FC-Fans. Als Wolfsburg Altglienicke zugelost wurde und der FC als Gegner feststand, klingelte laut Grieger sofort permanent das Telefon. Seine Faszination für den FC führt er unter anderem auf die Verpflichtung von Tony Woodcock Ende 1979 zurück. Weitere Kindheitshelden waren Klaus Fischer, Pierre Littbarski, Thomas Häßler und Toni Schumacher.
Seinen ersten Besuch im Müngersdorfer Stadion datiert Grieger auf April 1984, ein Spiel gegen den HSV, das der FC mit 1:4 verlor. Als schmerzhafte Momente nennt er die Abstiege 1998 und 2012. Als besonders positives Erlebnis hebt er das Spiel gegen Mainz 2017 um die Europa-League-Qualifikation hervor. Für Montag gibt Grieger zu: Er wäre vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben nicht ganz traurig, wenn der FC nicht gewinnt.