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Analyse

25 Jahre Freiburger Fußballschule: 73 Profis, 100 Mio. Euro Erlös

19.09.2026 15:10

Der SC Freiburg feiert das 25-jährige Jubiläum seiner Fußballschule. 73 Spieler, die beim Sportclub ihre ersten Profispiele absolvierten, stammen aus dem Nachwuchszentrum im Stadtteil Waldsee. Europaweit erhalten selbst ausgebildete Spieler nur bei Athletic Bilbao und Real Sociedad mehr Einsatzminuten.

Die Verkäufe von Kevin Schade, Nico Schlotterbeck, Johan Manzambi und Noah Atubolu spülten weit über 100 Millionen Euro in die Kasse. Der Festgeldspeicher des Clubs ist mit rund 200 Millionen Euro gefüllt. Bundestrainer Julian Nagelsmann berief mit Philipp Treu, Noah Atubolu, Yannik Engelhardt und Max Rosenfelder zuletzt vier Freiburger Eigengewächse ins DFB-Aufgebot.

Den Grundstein legte Langzeittrainer Volker Finke, der den Club von 1991 bis 2007 betreute. Er überzeugte den Verein, Geld in Ausbildung statt in Ablösesummen zu investieren. Im Europa-League-Finale am 20. Mai in Istanbul gegen Aston Villa, das Freiburg 0:3 verlor, standen acht vereinseigene Eigengewächse auf dem Platz, darunter Matthias Ginter, Nicolas Höfler und Christian Günter.

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