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Werder vs. Mitgliederinitiative: Landgericht Bremen verhandelt am 31. Juli

21.07.2026 15:26

Der Rechtsstreit zwischen dem SV Werder Bremen und der Mitgliederinitiative um Pascal Tetschet geht in die zweite Instanz. Die mündliche Verhandlung vor dem Landgericht Bremen ist für Freitag, 31. Juli, um 10 Uhr angesetzt.

Das Amtsgericht Bremen hatte Anfang Juli entschieden, dass Werder Bremen der Initiative die E-Mail-Adressen aller Clubmitglieder übergeben muss. Tetschet möchte die Mitglieder damit im Vorfeld der Mitgliederversammlung am 15. November über seine Satzungsänderungsanträge informieren. Werder legte Berufung ein. Ein von Tetschet vorgeschlagener außergerichtlicher Einigungsversuch scheiterte ebenfalls. Das Landgericht hatte die Zwangsvollstreckung des Amtsgerichtsurteils auf Antrag Werders bereits vorläufig gestoppt. Der Verein zahlte dafür einen Betrag von 6.000 Euro.

Aus der rund 50 Seiten umfassenden Berufungsbegründung Werders zitierte die Initiative eine Passage, in der dem Verein zufolge Tetschet das Verfahren "mit aller Macht am Laufen" halte, um "gesichtswahrend einen prozessualen Erfolg zu erzielen". Die Initiative bezeichnete den Ton der Berufungsbegründung auf sozialen Netzwerken als "befremdlich". Tetschet muss sich vor dem Landgericht durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen.

Originalquelle: deichstube.de

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