Schalke, HSV und Bielefeld starten Modellprojekt gegen Hass im Netz
Der FC Schalke 04 initiiert gemeinsam mit KickIn!, dem Hamburger SV und Arminia Bielefeld das Projekt #KickHate. Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert das Vorhaben, die Bundesliga unterstützt es. Ziel ist die Stärkung digitaler Zivilcourage im Fußball.
Den Handlungsbedarf belegen Zahlen: Allein in der Gruppenphase der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 registrierte das FIFA-eigene Monitoring 181.000 Hass-Kommentare. Die Vereine der 1. Bundesliga erreichen zusammen über 227 Millionen Follower in sozialen Netzwerken.
Kernstück des Projekts ist ein kostenfreies, KI-gestütztes Tool zur Erkennung von Hasskommentaren im Sport. Es gibt Nutzern konkrete Handlungsempfehlungen. Eine interaktive Lernplattform mit Unterstützungsangeboten ergänzt das Angebot. "Mit #KickHate wollen wir Teil der Lösung sein", erklärte Natascha Schwenzfeier, Leiterin Nachhaltigkeit beim S04.