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Analyse

SV Elversberg: Der kleinste Bundesliga-Ort aller Zeiten

28.08.2026 00:15

Spiesen-Elversberg, rund 13.000 Einwohner, ist die kleinste Gemeinde in der Geschichte der Bundesliga. Als 59. Verein nimmt die SV Elversberg in der 64. Saison am Spielbetrieb teil. Das Saarland kehrt damit erstmals seit 1993 in die Bundesliga zurück, damals stieg der 1. FC Saarbrücken unter Trainer Peter Neururer ab.

Die Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde fasst derzeit 10.000 Zuschauer, zwei Drittel der Plätze sind Stehplätze. Der Verein verkaufte 7.400 Dauerkarten. Gästefans erhalten ein Kontingent von knapp 1.500 Plätzen. Bis 2027 soll der Umbau auf 15.500 Plätze abgeschlossen sein. Derzeit nutzen die Spieler Container als Umkleide.

Den Aufstieg aus der dritten in die erste Liga schaffte Elversberg in drei Jahren. Aufstiegstrainer Vincent Wagner, 40, Gymnasiallehrer für Sport und Geschichte, übernahm den Klub im Sommer 2025. Zuvor trainierte er drei Jahre lang die TSG Hoffenheim II in der vierten Liga. Sportchef Christian Weber, 42, kam von Fortuna Düsseldorf, wo ihn Sven Mislintat ablöste. Mislintat stieg mit Düsseldorf in die dritte Liga ab.

Der Kadermarktwert beträgt laut transfermarkt.de knapp 60 Millionen Euro. Der Saisonetat liegt im zweistelligen Millionenbereich. Die drei zentralen Neuzugänge sind Leihspieler: Francis Onyeka, 19, von Bayer Leverkusen, erzielte in der Vorsaison acht Tore für Bochum. Noel Futkeu, 23, von Eintracht Frankfurt, traf 19-mal für Greuther Fürth. Noah Darvich, 19, kam leihweise vom VfB Stuttgart. Zum Auftakt empfängt Elversberg am Samstag um 15.30 Uhr Bayer Leverkusen.

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