BVB-Bilanz: Umsatz sinkt auf 526 Millionen Euro
Borussia Dortmund hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet. Der Gesamtkonzernumsatz sank um 65,5 Millionen Euro auf 526 Millionen Euro. Hauptursache war das frühe Ausscheiden in den Achtelfinal-Playoffs der Champions League gegen Atalanta Bergamo. Allein die TV-Erlöse gingen um 58,5 Millionen Euro zurück.
Die Bruttokonzerngesamtleistung, also Konzernumsatz plus Transfereinnahmen, sank um 52,4 Millionen Euro auf 537,2 Millionen Euro. Bei den Werbeeinnahmen gab es hingegen erneut einen Anstieg. Finanz-Geschäftsführer Thomas Treß bezeichnete den Verlust als "alles andere als zufriedenstellend", betonte aber: "Wir sind kerngesund." Der Aktienkurs lag am Vormittag bei 3,17 Euro, nach einem Rückgang von mehr als 13 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten.
Geschäftsführer Cramer kündigte an, den Klub künftig resilienter aufzustellen. Größere Spielerverkäufe sollen für ein positives Ergebnis nicht mehr nötig sein. Als Wachstumsfelder nannte er Digitalisierung und Internationalisierung. Sportlich plant der BVB für die kommende Saison mit einem Abschluss unter den ersten Drei der Bundesliga sowie dem Achtelfinale in Pokal und Champions League.