Königsdörffer über Mainz-Wechsel: "Alles sehr gut bis jetzt"
Ransford Königsdörffer zieht nach vier Wochen bei Mainz 05 ein positives Zwischenfazit. Im Interview mit SWR Sport im Trainingslager im österreichischen Hopfgarten-Markt sagte der 24-Jährige: "Ich verstehe mich mit der Mannschaft, die Spiele liefen gut." Besonders die Trainingsintensität unter Urs Fischer überraschte den ablösefreien Zugang vom Hamburger SV. "Das ist schon sehr, sehr hart. Nach jedem Training bin ich sehr erschöpft."
Seinen Wechsel vom HSV nach Mainz begründete Königsdörffer sachlich. Die 05er spielten seit 18 Jahren in der Bundesliga, der HSV nicht. Zudem wollte er nach eigener Aussage "einfach auch mal Neues kennenlernen". In der Offensive konkurriert er mit Phillip Tietz und Sheraldo Becker um die Plätze in der Spitze. Im Saisonverlauf werden zudem die Langzeitverletzten Silas und Benedict Hollerbach in den Kader zurückkehren.
Einen Rückschlag steckte Königsdörffer im Testspiel gegen den FCK weg. Keeper Yannick Onohiol rammte ihn ab, der Angreifer blutete stark aus der Nase. Trainer Fischer wechselte ihn daraufhin wieder aus. Nach dem Spiel zeigte er sich erholt auf der Tribüne. Sein Saisonziel formulierte er klar: "Natürlich steht der Klassenerhalt an erster Stelle" - europäisches Spielen bezeichnete er als Traum.