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Aberkanntes Díaz-Tor: DFB erklärt Abseitsentscheidung in Augsburg

12.10.2026 15:11

Der DFB hat die aberkannte Szene von Luis Díaz beim 2:2 des FC Bayern beim FC Augsburg erklärt. Der Treffer des Kolumbianers in der 51. Minute zählte nach längerem VAR-Check nicht, weil eine vorherige Abseitsstellung weiterhin als strafbar bewertet wurde.

Díaz hatte nach einer Hereingabe von Ismael Saibari per Seitfallzieher getroffen, Augsburgs Torwart Finn Dahmen konnte den Ball nicht festhalten. Der Grund für die Entscheidung lag jedoch mehrere Sekunden früher: Nach einem Freistoß von Joshua Kimmich stand Josip Stanišić beim anschließenden Kopfball hauchdünn im Abseits. Augsburgs Han-Noah Massengo versuchte zu klären, die Bayern blieben aber in Ballbesitz.

Alex Feuerherdt, Kommunikationschef der DFB-Schiedsrichter, erläuterte dem kicker, entscheidend sei unter anderem, wie kontrolliert ein Verteidiger klären kann und ob sich ein neuer Angriff entwickelt. Der Ball sei nach Massengos Aktion nicht weit genug aus der ursprünglichen Spielsituation entfernt gewesen. Feuerherdt zeigte laut kicker auch Verständnis für die gegenteilige Sicht.

Diese vertritt Ex-Schiedsrichter Patrick Ittrich. Bei Sky sagte er: „Das ist diese klassische nächste Spielsituation und damit hätte für mich das Tor gelten müssen.“ Er nannte die Entscheidung „sehr, sehr strittig“.

Nur etwa eine Minute nach der Szene glich Saibari zum 1:1 aus. Augsburg ging später erneut in Führung, ehe Nathaniel Brown den 2:2-Endstand für die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany herstellte. Insgesamt landete der Ball viermal im Augsburger Tor, ohne zu zählen. Drei dieser Entscheidungen waren laut kicker weitgehend unstrittig.

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