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Streit um Buchstaben-Design: VfB prüft juristische Schritte gegen Werder

02.08.2026 11:08

VfB Stuttgart und Werder Bremen liefern sich einen ungewöhnlichen Konflikt abseits des Platzes. Kern des Streits ist die Ähnlichkeit ihrer neuen Corporate Designs, die beide Klubs in Zusammenarbeit mit der Münchner Agentur "Societas" entwickelten. Besonders auffällig: der Buchstabe "Ü", bei dem die Punkte nicht oberhalb, sondern innerhalb des U-Hakens platziert sind. Auch Muster-Social-Media-Grafiken und die Verwendung des Gründungsjahres weisen laut Quelltext Ähnlichkeiten auf.

Der VfB Stuttgart reagierte öffentlich gelassen, intern jedoch mit Irritation. Nach BILD-Informationen hat Stuttgart seinen Unmut sowohl bei der Agentur als auch bei Werder hinterlegt. Konkret stört die VfB-Verantwortlichen, dass in gemeinsamen Workshops entstandene Ansätze, Elemente und sogar Formulierungen aus Pressemitteilungen wiederverwendet worden seien. Der Klub prüft aktuell juristische Schritte.

Werder-CEO Klaus Filbry (59) erklärte: "Grundsätzlich sehen wir in unserem neuen Markenauftritt eine hohe Individualität. Dennoch haben wir die Hinweise wahrgenommen und werden uns in der kommenden Woche mit der Agentur zusammensetzen, um uns ein umfassendes Bild zu verschaffen." Laut BILD findet dieses Gespräch am Montag statt. Die Agentur "Societas" wies den Vorwurf der Wiederverwertung auf BILD-Anfrage klar zurück und betonte, jeder Markenauftritt entstehe eigenständig aus der Identität des jeweiligen Klubs.

Originalquelle: BILD - Fußball

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