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Asien-Cup verschoben: Gladbach entgeht Ausfällen im Januar

03.11.2026 10:12

Borussia Mönchengladbach muss im Januar 2027 nicht auf bis zu sechs Nationalspieler verzichten. Der asiatische Fußballverband AFC hat am Dienstag die Verschiebung des Asien-Cups in Saudi-Arabien um fast ein Jahr verkündet. Das Turnier sollte ursprünglich vom 7. Januar bis 5. Februar 2027 stattfinden.

Als Grund nennt der Verband Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien und erhebliche Reisebeeinträchtigungen. Die Durchführung Anfang 2027 sei nicht mehr verantwortbar. Der neue Termin ist der 23. Dezember 2027 bis 21. Januar 2028, Saudi-Arabien soll Gastgeber bleiben. Die FIFA muss den Zeitplan noch genehmigen. An dem Turnier nehmen 24 Nationalmannschaften teil.

Für Gladbach kamen sechs Profis infrage: Kevin Diks (Indonesien), Jens Castrop (Südkorea) sowie die Japaner Ko Itakura, Shuto Machino, Daiki Hashioka und Zento Uno. Betroffen gewesen wären bis zu sechs Bundesliga-Spieltage, darunter die Partien gegen Bayern München, den FC Augsburg, Union Berlin und RB Leipzig sowie bei der SV Elversberg und gegen Freiburg. Trainer Alexander Blessin hat ohnehin Personalsorgen: Vor dem Spiel in Stuttgart fehlten ihm neun Spieler. Die Borussia ist mit vier Punkten aus acht Spielen Tabellenletzter und kam zuletzt gegen Paderborn nicht über ein 0:0 hinaus.

Auch der neue Termin ist aus Vereinssicht günstiger, weil ein großer Teil des Turniers in die Winterpause fällt. Diese beginnt nach dem 19. Dezember 2027, am 7. Januar 2028 wird wieder gespielt. Erreichen die Nationalmannschaften die entscheidende Phase, könnten dennoch einzelne Bundesligaspiele betroffen sein.

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