Baumgartner trainiert 128 Tage nach Sehnenabriss wieder mit Leipzig
Leipzigs Vize-Kapitän Christoph Baumgartner ist 128 Tage nach seinem Sehnenabriss im Oberschenkel ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Am Dienstag absolvierte der 27-Jährige am Cottaweg erstmals wieder kleine Teile der Einheit mit dem Team.
Weil die neun Nationalspieler erst am Donnerstag wieder komplett zur Mannschaft stoßen, trainierte nur eine kleine Gruppe. Baumgartner sagte zu BILD: „Ich kann jetzt mit mehr Volumen und mehr Intensität am Platz trainieren. Von dem her läuft es aktuell wirklich gut.“ Die Verletzung hatte er sich Anfang Juni zugezogen.
Der Offensivmann war in der vergangenen Bundesligasaison mit 13 Toren und neun Vorlagen Leipzigs Topscorer. Beim durchwachsenen Saisonstart mit drei Siegen und drei Niederlagen fehlte er in der RB-Offensive. „Klar würde man da gerne mit am Platz stehen und unterstützen. Auch, weil ich das Gefühl habe, dass ich der Mannschaft in einer solchen Phase gut helfen könnte“, sagte Baumgartner.
Neben dem Platz übernimmt er als Kabinenmotivator Verantwortung. Vor dem Spiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen Frankfurt nimmt er an den Teamsitzungen teil. „Dadurch, dass ich auch während meiner Reha sehr viel in Leipzig vor Ort bin, habe ich sowohl viel als auch einen guten Austausch mit dem Trainer und meinen Teamkollegen“, sagte er.
Wie berichtet, sieht Österreichs Teamchef Ralf Rangnick Baumgartner im November als Kandidaten für das ÖFB-Team, sofern er zuvor Spielpraxis sammelt. Noch in diesem Monat soll er wieder mit der Mannschaft trainieren können. Bis zum Comeback müssen sich die Fans aber weiter gedulden.