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Analyse

Bayern: Experte Hoffmann hinterfragt Trainingssteuerung nach Ausfällen

05.11.2026 21:08

Beim FC Bayern reißen die Verletzungssorgen nicht ab. Mit Serge Gnabry und Ismael Saibari fallen zwei weitere Offensivspieler längerfristig aus. Sky-Experte Torben Hoffmann hat im Podcast „Mia san vier“ erklärt, welche Faktoren Trainer in einer solchen Lage prüfen.

Gnabry zog sich beim 2:2 gegen Borussia Dortmund eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zu und wird voraussichtlich bis Weihnachten fehlen. Saibari steht nach einem Syndesmoseriss und einer Operation mehrere Monate nicht zur Verfügung. Die Häufung muskulärer Beschwerden bereitet den Münchnern Sorgen, trotz des Erfolgs bei Atlético Madrid.

Hoffmann sagte, bei einer auffälligen Häufung von Verletzungen hinterfrage der Trainer zunächst die medizinische Abteilung: „Dann ist es natürlich schon so, dass der Trainer natürlich auch die medizinische Abteilung erst mal hinterfragt, aber dann natürlich auch die Trainingssteuerung, die Trainingsintensität, die Spielsteuerung“, erklärte der 52-Jährige. Aus seiner aktiven Zeit kenne er verkürzte Einheiten und bewusst reduzierte Intensität. In Wochen ohne Spiel unter der Woche könne es dagegen sinnvoll sein, die Belastung zu erhöhen. Mit Blick auf Bayern sagte er: „Die eine oder andere Muskelverletzung zu viel.“

Ob die Ausfälle tatsächlich mit der Trainingssteuerung zusammenhängen, ließ Hoffmann offen. Nach der Länderspielpause warten auf die Bayern erneut mehrere intensive Wochen mit englischen Wochen. Wie berichtet, hat Jamal Musiala zuletzt erstmals wieder vollständig mit der Mannschaft trainiert.

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