Bayern gewinnt packendes Topspiel in Freiburg mit 3:1
Der FC Bayern hat das Topspiel der Bundesliga beim SC Freiburg mit 3:1 (2:0) gewonnen. Der Rekordmeister war mit einigen Personalsorgen angereist und belohnte sich für eine starke erste Halbzeit. In der Schlussphase geriet der Sieg nach einem Eigentor aber noch einmal in Gefahr.
Zu Beginn war die Partie länger unterbrochen, weil nach dem Zünden von Pyrotechnik der Rauch nicht abzog. In der 16. Minute brachte Dayot Upamecano die Gäste in Führung. Der Verteidiger leitete den Angriff selbst ein, bekam den Ball über Michael Olise zurück und blieb im Eins-gegen-eins gegen Freiburgs Torwart Mio Backhaus eiskalt.
Die von Aaron Danks betreute Mannschaft spielte schnell und schnörkellos. Olise, Lennart Karl und Nathaniel Brown vergaben weitere Chancen. Kurz vor der Pause leitete Karl einen Angriff ein, Brown bediente Serge Gnabry, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einschob.
Nach dem Seitenwechsel liefen die Freiburger höher an und hatten mehr Zugriff. Harry Kane köpfte in der 56. Minute über das Tor, der eingewechselte Igor Matanović prüfte Jonas Urbig. Nach einer Stunde brachte Danks Ismael Saibari und Sacha Boey. Saibari scheiterte mehrfach an Backhaus, nach 80 Minuten auch Kane.
Wenig später wollte Tom Bischof eine Hereingabe von links klären und lenkte den Ball ins eigene Netz. Freiburg drängte nun, Cyriaque Irie hatte eine gute Möglichkeit. In der Nachspielzeit parierte Urbig herausragend gegen einen Kopfball von Matthias Ginter. In der 95. Minute nutzte Olise einen groben Fehler in der Freiburger Abwehr zum 3:1-Endstand.
Für die Bayern war es ein wichtiger Erfolg, sie hatten zuvor nur eines ihrer letzten vier Spiele gewonnen und dreimal remisiert. Freiburg kassierte nach zwei Niederlagen in Folge die nächste Pleite.