Bayern plant trotz Verletzungssorgen keine Wintertransfers
Der FC Bayern will im Winter trotz der Verletzungsmisere in der Offensive offenbar keine neuen Spieler verpflichten. Wie die BILD berichtet, geht die Tendenz an der Säbener Straße klar dahin, im Januar auf Verstärkungen zu verzichten.
Aktuell fehlen Ismael Saibari, Serge Gnabry, Jamal Musiala und Luis Díaz. Die Möglichkeiten von Interimstrainer Aaron Danks sind dadurch erheblich eingeschränkt. Nach BILD-Informationen rechnen die Münchner intern damit, dass Díaz, Musiala und Gnabry spätestens zum ersten Pflichtspiel des neuen Jahres wieder einsatzbereit sind. Dieses steht zwischen dem 8. und 10. Januar bei Borussia Mönchengladbach an.
Länger fehlen wird Saibari. Wie berichtet, erlitt der Marokkaner gegen Borussia Dortmund einen Syndesmosebandriss und wurde operiert. Ihm droht eine Pause von mindestens drei Monaten.
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte nach dem 2:2 gegen Dortmund auf die Frage nach Wintertransfers geantwortet: „Nein, ich glaube nicht.“ Sportvorstand Max Eberl warnte vor voreiligen Entscheidungen: „Wir wissen noch gar nicht, was herauskommt bei den Untersuchungen. Lucho [Diaz] kommt zurück, Jamal kommt zurück. Es ist jetzt nicht so, dass fünf Mann ein halbes Jahr ausfallen.“
Zudem sollen die Bayern laut BILD für den Sommer 2027 mindestens einen kostspieligeren Transfer in der Offensive planen und dafür finanzielle Mittel zurückhalten. Bis zur Winterpause muss der Rekordmeister die Lage mit dem vorhandenen Personal meistern, neben der Bundesliga warten Spiele in der Champions League und im DFB-Pokal.