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Analyse

Bayern setzt auf Rotation: Kompany vor dem Mammut-Herbst

07.10.2026 16:42

Bayern-Trainer Vincent Kompany will im Mammut-Herbst verstärkt auf Rotation setzen. Nach der Länderspielpause sind alle Nationalspieler wohlbehalten an die Säbener Straße zurückgekehrt. Einzig Jamal Musiala fehlt wegen einer Muskelverletzung.

Bis Anfang November stehen für die Münchner neun Spiele im Dreitages-Rhythmus an. Schon im ersten Block der Saison setzte Kompany in sieben Spielen 22 Spieler ein. Bis auf Bara Ndiaye (3 Minuten), Hiroki Ito (10) und Comebacker Serge Gnabry (13) kamen alle auf mehr als 100 Minuten.

Bayern-Legende Thomas Linke, Champions-League-Sieger von 2001, sieht darin ein Erfolgsmodell. Gegenüber Absolut Bayern sagte er: „Klappt es, ist jeder glücklich und zufrieden, und das ist wichtig fürs Innenleben.“ Mit Rotation lasse sich die Belastung so steuern, „dass niemand in Verletzungen hineinläuft und du immer eine fitte Mannschaft auf dem Platz hast“.

Als Vorbild nennt Linke seinen früheren Trainer Ottmar Hitzfeld, der Stars wie Stefan Effenberg munter tauschte. Dessen Geheimnis sei gewesen, Entscheidungen kurzfristig zu kommunizieren, damit die Spannung hoch blieb. Kompanys Arbeit bezeichnete der 56-Jährige als „sensationell“.

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