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Analyse

Bayern und BVB nach 2:2: Zwei Klubs in verschiedenen Welten

01.11.2026 15:11

Nach dem 2:2 im Klassiker zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund liegen beide Klubs in der Tabelle eng beieinander. Abseits des Rasens könnten die Umstände kaum unterschiedlicher sein: Die Bayern sind von emotionalen Belastungen geprägt, beim BVB geht es laut FAZ um Fußball.

Bei den Münchnern kreisen die Gedanken um den erkrankten Trainer. Hinzu kommt der Tod von Joshua Kimmichs Vater, der dem Team nach FAZ-Angaben in den Knochen steckt. Sportchef Max Eberl hofft, dass diese „gravierenden Dinge“ den Zusammenhalt stärken. Am Samstag mussten sich zudem Ismael Saibari, Serge Gnabry und Michael Olise auswechseln lassen, etliche weitere Spieler fehlen schon länger verletzt. Harry Kane hat den Ballon d’Or gewonnen.

Dortmund reiste laut Nico Schlotterbeck mit „Respekt“, aber „ohne Ehrfurcht“ nach München. Trainer Niko Kovač ließ erstmals seit rund eineinhalb Jahren in der Bundesliga mit Viererkette verteidigen. Er arbeitete trotz Kritik an der mitunter unspektakulären Spielweise beharrlich an Fitness, Spielansatz, individueller Entwicklung und Belastungssteuerung. Spieler wie Jobe Bellingham und Carney Chukwuemeka machten Fortschritte. Etliche Profis nannten den BVB nach dem Spiel „mutig“.

Die FAZ sieht den Rekordmeister weiterhin besser besetzt, er hätte die Partie auch gewinnen können. Dennoch verschiebe sich etwas in den Köpfen, und das Meisterschaftsrennen könnte dadurch spannender werden. Auf dem Platz begegnen sich beide Klubs derzeit beinahe auf Augenhöhe.

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