Bayern verliert Poker um Manchester-Talent JJ Gabriel an Real
Der FC Bayern wird im Werben um Manchester Uniteds Nachwuchsspieler JJ Gabriel offenbar leer ausgehen. Der 16-jährige offensive Mittelfeldspieler soll bereits im Winter zu Real Madrid wechseln. Das berichteten BILD-Fußballchef Christian Falk und Bayern-Reporter Julian Agardi im „Bayern-Insider“.
Falk erklärte im Podcast: „Er hat gesagt, er will die Insel verlassen. Man muss fairerweise sagen, die Spanier waren da eh schon die ganze Zeit vor.“ Die Bayern hätten aber „eine echte Chance“ gehabt. Auch Paris Saint-Germain war laut Falk im Rennen, wäre aber ausgestochen worden. Am Ende habe „das weiße Trikot von Real Madrid“ überzeugt.
Entscheidend waren laut Falk die Finanzen: „Ich habe aber gehört, dass Real Madrid da richtig bezahlt. Und das sind natürlich Kategorien, die die Bayern bei so einem jungen Spieler ungern mitgehen.“ Es habe Gespräche und Kontakt gegeben, konkret verhandelt worden sei aber nicht. Die Münchner seien „nicht all-in gegangen“, und das „im vollen Bewusstsein“. Sky sprach von hohen Boni und Provisionen sowie einem XXL-Gehalt.
Gabriel trainiert bereits bei den Profis mit und kam im Sommer bei Testspielen zum Einsatz. Eine Kadernominierung für ein Pflichtspiel gab es unter Trainer Michael Carrick noch nicht. Ein Wechsel vor dem 18. Geburtstag ist nur aus einem anderen EU-Land erlaubt, deshalb hat er einen Antrag auf einen Pass in Zypern gestellt. Geht dieser durch, wird er im Januar wohl Spieler von Real.
Agardi hat Gabriel für die Zukunft dennoch im Blick: „Vielleicht wird der Name in ein paar Jahren ja doch nochmal heiß.“