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Bayern will Olise bis 2032 binden: Ausstiegsklausel als Knackpunkt

05.10.2026 19:39

Der FC Bayern München treibt die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Michael Olise voran. Der Kontrakt des 24-jährigen Offensivspielers läuft noch bis 2029, nun soll er bis 2032 verlängert werden. Olise soll damit zu den Topverdienern des Rekordmeisters aufsteigen.

Im Raum stehen bis zu 25 Millionen Euro pro Saison. Sportvorstand Max Eberl will die Gespräche intensivieren, sobald der kurz vor dem Abschluss stehende Vertrag mit Harry Kane unter Dach und Fach ist. Als größte Hürde gilt der Wunsch der Olise-Seite nach einer Ausstiegsklausel. Diskutiert wird eine festgeschriebene Ablösesumme von mindestens 200 Millionen Euro. Der FC Barcelona, Real Madrid und der FC Liverpool haben ihr Interesse an dem Franzosen hinterlegt.

Bei einem Treffen mit Olises Berater Glen Tweneboah ging es nicht nur um die finanziellen Rahmenbedingungen. Die Münchner sprachen auch über das öffentliche Auftreten des Profis. Bei Medienterminen und Sponsorenauftritten wünscht sich der Klub eine engagiertere Haltung. Olise selbst gibt sich gewohnt pragmatisch: „Ich schieße. Dann geht er rein oder nicht.“

Die Führungsetage betont allerdings, die Persönlichkeit des Spielers nicht verändern zu wollen. Auch das Trainerteam bewertet den Stil des Franzosen gelassen. „Jeder genießt es“, sagte Cheftrainer Vincent Kompany.

Zeitlich hat sich der Klub festgelegt. Bis zum kommenden Sommer will die Vereinsführung Klarheit über die langfristige Zukunft Olises haben. Zunächst steht jedoch der Abschluss mit Kane an.

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