Beck: „Zeigen Stärke und eintrachtliche Geschlossenheit“
Eintracht Frankfurts Präsident Mathias Beck hat sich im Podcast „Eintracht vom Main“ zur Zukunft des Klubs geäußert. Im Gespräch mit Jan Martin Strasheim ging es um Becks Wiederwahl und den Abschied von Sportvorstand Markus Krösche. Außerdem sprach er über die neue Rolle von Axel Hellmann als Vorstandsvorsitzender der Fußball AG.
Bei der Mitgliederversammlung Mitte Oktober in der Frankfurter Jahrhunderthalle war Beck mit 99 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. „In der Tat habe ich mit solch einem deutlichen Ergebnis nicht gerechnet und ich kann noch mal Danke sagen“, sagte er.
Einen Tag zuvor hatte die Eintracht den Abschied Krösches und die Berufung Hellmanns bekanntgegeben. „Ich musste stark daran arbeiten, dass Axel diese Position übernimmt“, verriet Beck. Es sei aber eine logische Konsequenz gewesen: „Denn Axel ist nun mal derjenige, der die Eintracht vorangebracht hat.“ Hellmann ist seit über 25 Jahren für den Klub tätig. „Wir zeigen Stärke auch nach außen und zeigen vor allem die eintrachtliche Geschlossenheit“, so Beck.
Als Aufsichtsratsvorsitzender der Fußball AG arbeitete Beck eng mit Krösche zusammen, der fünfeinhalb Jahre Sportvorstand war. Die Zusammenarbeit beschrieb Beck als „menschlich hervorragend“. Man habe offen und ehrlich sprechen und auch Kritik üben können, stets mit dem Ziel, „das Beste für Eintracht Frankfurt“ zu erreichen. Krösches Nachfolger Joti Chatzialexiou, 50 Jahre alt, übernimmt zum 1. Februar 2027 das Sportressort.
Beck sprach zudem über die sportliche Ausrichtung: mehr Raum für Talente aus dem eigenen Nachwuchs und der Region, mutiger Fußball und der Anspruch, dauerhaft europäisch mitzuspielen. Eine zweite Folge mit dem Präsidenten ist angekündigt.