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Interview

Beck zu Krösche-Abgang: „Fußball ist ein knallhartes Geschäft“

29.10.2026 08:07

Eintracht Frankfurts Präsident Mathias Beck hat Einblicke in die Hintergründe der Trennung von Sportvorstand Markus Krösche gegeben. Im Interview mit der Sport Bild sagte Beck: „Wenn ein Mitarbeiter kommt und sagt, dass er nicht mehr die nötige Durchschlagskraft verspürt, muss man über eine Lösung nachdenken.“ Krösche war vor zehn Tagen auf eigenen Wunsch nach über fünf Jahren bei der SGE freigestellt worden.

Krösche, der unter anderem das gescheiterte Experiment mit Trainer Albert Riera auf sich genommen hatte, wollte nach Becks Angaben eigentlich seine Fehler aus der Vorsaison „korrigieren“. „Dann kamen während der Transferphase im Sommer noch verschiedene Themen hinzu. Das war für niemanden angenehm, weder für uns noch für ihn“, sagte Beck. Es habe „sicherlich eine Rolle gespielt, wie er selbst das gesamte Jahr rückblickend bewertet hat und wie wir gemeinsam darüber gesprochen haben“.

Die Gespräche seien gut und konstruktiv gewesen, Krösche wollte dennoch gehen. Ob Beck selbst sich etwas anderes als die Trennung gewünscht hätte, sei dabei egal gewesen. „Fußball ist nunmal ein knallhartes Geschäft. Darauf muss man reagieren, und das ist dann auch in Ordnung“, sagte der 55-Jährige. Er war einen Tag nach Krösches Abgang als Präsident wiedergewählt worden.

Der Umgang in der Situation sei „offen und ehrlich“ gewesen, betonte Beck: „Deshalb bin ich mit der Lösung vollkommen im Reinen.“ Krösche wird aktuell mit einem Engagement bei der AC Mailand in Italien in Verbindung gebracht.

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