Beier nach Klopp-Gespräch: „Ich kann es ihm schwerer machen“
Dortmunds Offensivspieler Maximilian Beier hat sich nach seiner Nicht-Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft zum Gespräch mit Bundestrainer Jürgen Klopp geäußert. Im Interview mit „RTL/Sky“ sprach er von einem guten und offenen Austausch.
Klopp habe ihm erklärt, warum er nicht dabei sei, sagte Beier. „Es war ja nicht der letzte Lehrgang. Da kommen ja immer noch ein paar.“ Der Bundestrainer habe ihm ein ehrliches Feedback gegeben. „Momentan spielt meine Positionierung die eine oder andere Rolle, aber daran kann ich arbeiten. Ich kann es ihm schwerer machen, indem ich einfach gut spiele und das ist jetzt mein Ziel“, sagte der 23-Jährige.
Klopp hatte bei seinem Start als Bundestrainer überraschend gleich 44 Spieler für den Viererpack in der Nations League nominiert. Beier war nicht darunter. Der Angreifer kommt bislang auf zehn Länderspiele und stand bei der EM 2024 und der WM 2026 jeweils im Kader von Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann.
BVB-Trainer Niko Kovac hatte zuvor auf einer Pressekonferenz erklärt, er habe Beier vorbereitet. „Ich wusste zwei, drei Tage eher, wer dabei ist und wer nicht. Maxi ist natürlich etwas geknickt und enttäuscht. Ich war selbst Nationaltrainer und weiß, wie schwierig es ist, alle unter einen Hut zu bekommen.“ Kovac ist überzeugt, dass Beier bei gleicher Leistung wie in der vergangenen Saison in der näheren Zukunft wieder eine Chance bekommt.