Bohnhof schmerzt Polanski-Aus, stärkt aber Schröder den Rücken
Gladbachs Präsident Rainer Bohnhof hat die Trennung von Trainer Eugen Polanski als schmerzhaften, aber notwendigen Schritt bezeichnet. Zugleich stellte er sich hinter Sportchef Rouven Schröder, dessen Zukunft zuletzt mit dem Erfolg des neuen Trainers verknüpft wurde.
„Es schmerzt mich ehrlicherweise, dass wir uns von Eugen, einem echten Borussen, trennen mussten“, sagte Bohnhof. „Wir haben das intern auch intensiv diskutiert. Am Ende sind wir alle gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass dieser Schritt notwendig ist.“ Polanski war nach drei teils deutlichen Niederlagen in der Bundesliga entlassen worden. Interimstrainer Jan-Moritz Lichte konnte die vierte Niederlage in Folge nicht verhindern, Gladbach ist nach vier Spielen punktlos.
Über Schröder sagte Bohnhof: „Rouven Schröder ist ein erfahrener Sportchef und weiß, was zu tun ist. Er kennt die aktuelle Situation, kann sie realistisch einschätzen. Er spricht die Dinge extern und vor allem auch intern kritisch an, geht voran und bewahrt die Ruhe.“ Der Präsident ist überzeugt, dass die „Trendwende“ gelingt. Die sportliche Leitung arbeite „besonnen und konzentriert“.
Wie berichtet, hängt Schröders Zukunft laut unserer Analyse an der Arbeit des neuen Cheftrainers Alexander Blessin. Dessen erste Aufgabe nach der Länderspielpause ist das Derby gegen den 1. FC Köln.