Burkardt und Ebnoutalib: Frankfurter Duo bewirbt sich bei Klopp
Gleich zwei Stürmer von Eintracht Frankfurt haben in der ersten Länderspielphase unter Bundestrainer Jürgen Klopp ihre Chance bekommen. Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib zeigten sich im DFB-Trikot und stürmten zeitweise sogar gemeinsam. Für die nächsten Spiele im November wird das Aufgebot deutlich schlanker.
Burkardt stand gegen Griechenland erstmals unter Klopp in der Startelf. Nach rund einer halben Stunde drückte der 26-Jährige eine Hereingabe des Freiburgers Derry Scherhant im Fallen über die Linie. Es wäre sein erstes Länderspieltor gewesen. Der VAR erkannte jedoch ein Handspiel von Tom Bischof in der Entstehung, Schiedsrichter Clement Turpin nahm den Treffer zurück. Das Spiel endete laut OP Online 0:0. Klopp sagte: „Es ist müßig. Wenn es eine Regel gibt, die besagt, dass das Tor hätte zählen müssen, sagt mir Bescheid. Dann rege ich mich mehr darüber auf.“
Burkardt trug in der Nationalelf die Rückennummer 10 und agierte als klassischer Neuner, flankiert von Scherhant und Lennart Karl. Bei Ballbesitz der Griechen fungierte er als Pressing-Speerspitze. Klopp hob laut OP Online hervor, dass Burkardt für seinen lauf- und pressingintensiven Fußball geeignet sei, und bezeichnete ihn als einen der besten Bundesliga-Stürmer, wenn dieser gesund sei. Wegen der Verletzungen von Kai Havertz und Jamal Musiala war er vorzeitig ins Aufgebot gerückt.
Ebnoutalib debütierte beim 1:1 gegen die Niederlande und kam nach rund einer halben Stunde für den verletzten Havertz. Drei Tage später stand der 23-Jährige beim 0:1 gegen Griechenland in der Startelf und spielte 90 Minuten. „Er hat das in schwierigen Spielen toll gemacht“, sagte Klopp. Die Energie des Frankfurters sei herausragend, sein guter erster Kontakt habe ihn überrascht.
Die Nations-League-Spiele im November gegen Serbien und die Niederlande bringen die Entscheidung. Welcher der beiden Frankfurter weiter dabei ist, hängt auch von der Form der Konkurrenten Havertz, Nick Woltemade und Deniz Undav ab.