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Analyse

BVB nach 2:2 gegen Werder: Kovac-Verlängerung käme laut Kommentar zu früh

11.10.2026 12:12

Das späte 2:2 gegen Werder Bremen ist für BVBWLD.de ein weiteres Zeichen, dass beim BVB nicht alles so gut läuft, wie es scheint. Ein Kommentar kommt zu dem Schluss, dass eine Vertragsverlängerung mit Trainer Niko Kovac derzeit noch zu früh käme.

Laut dem Kommentar hat Kovac in Dortmund bisher herausragende Arbeit geleistet. Vor zwei Jahren führte er den BVB mit einer Aufholjagd noch in die Champions League, in der vergangenen Saison folgte die Vizemeisterschaft. Mit 107 Punkten nach 50 Partien stellte der Kroate demnach einen neuen Punkterekord auf. Dennoch fehle das wichtigste Argument: BVB-Fußball müsse erfolgreich und ansehnlich sein.

Nach fünf Spieltagen habe der BVB noch keine Partie von Anfang bis Ende dominiert. Gegen den HSV überzeugte die erste Halbzeit, gegen Hoffenheim und Paderborn eine starke Schlussviertelstunde, in Stuttgart half das Glück. Gegen Bremen gelang in der ersten halben Stunde keine gefährliche Torchance.

Kritisiert wird die Aufstellung. Marcel Sabitzer spielte in der Offensive, obwohl Talente wie Samuele Inacio und Mathis Albert bereitstanden. Beim Stand von 0:0 wurde zuerst nicht der defensive Sabitzer, sondern der offensive Nwaneri ausgewechselt. Diese Entscheidungen sorgten bei Fans in den sozialen Medien für Unverständnis.

Der Spielstil sei oft zu defensiv, schreibt der Autor. Zu oft schalte die Mannschaft in den „Verwaltungsmodus“, statt auf das nächste Tor zu gehen. Kreativspieler wie Neuzugang Konstantinos Karetsas könnten ihre Stärken so kaum ausspielen. Auch die Entwicklung von Inacio und Albert könne leiden, weil sie zu wenig Spielpraxis bekämen.

Eine Verlängerung mit Kovac sei laut Kommentar dennoch „zu 100 Prozent das Richtige“. Der Zeitpunkt sei aber falsch, solange die Mannschaft den von den Bossen geforderten nächsten Schritt nicht gegangen sei. Grundlage für einen neuen Vertrag bleibe die gegenseitige Wertschätzung und das Vertrauen, das alle Beteiligten immer wieder betonen.

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