BVB-Sportdirektor Book blockierte Sancho-Rückkehr
Borussia Dortmund hat in der abgelaufenen Transferperiode eine Rückkehr von Jadon Sancho intern intensiv diskutiert. Sportdirektor Ole Book sprach nach monatelangen Debatten das entscheidende Wort: Der 40-Jährige kam nach genauer Analyse von Sanchos Verfassung zu dem Schluss, der 26-jährige Engländer könne dem BVB nicht helfen. Eine ablösefreie Verpflichtung war damit vom Tisch, berichtet "Sport Bild".
Innerhalb der BVB-Führung herrschte keine Einigkeit. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken habe Zweifel gehabt, andere Verantwortliche standen einer Rückkehr Sanchos offen gegenüber. Book setzte sich durch.
Auch anderswo fand Sancho keinen Abnehmer. Laut einem Bericht von "Championat" unter Berufung auf eine mit den Vorgängen vertraute Quelle wurde der Flügelstürmer dem russischen Erstligisten FK Krasnodar angeboten. Der aktuelle Tabellenführer der Premjer-Liga lehnte ab, ohne dass es zu Verhandlungen kam. Sancho selbst hätte einem Wechsel in die Stadt am Fluss Kuban demnach zugestimmt.
Sein Vertrag bei Manchester United war am 30. Juni ausgelaufen. Die Red Devils besaßen eine Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr, ließen diese aber verstreichen. Sancho war 2021 für 85 Millionen Euro vom BVB zu United gewechselt, konnte sich dort jedoch nie durchsetzen. Nach dem Zerwürfnis mit dem damaligen Cheftrainer Erik ten Hag war eine Rückkehr in den Kader endgültig ausgeblieben. Es folgten Leihen zurück zum BVB, zum FC Chelsea und zuletzt zu Aston Villa.
Knapp einen Monat nach Schließung der Transferfenster in den Top-Ligen ist Sanchos Zukunft weiterhin offen.