BVB vor Pokal gegen Werder: Kovac will Belastung steuern
Borussia Dortmund steht nach dem späten 1:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt vor einer wegweisenden Woche. Zuerst wartet am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) im DFB-Pokal Werder Bremen, danach folgt das Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern. Den Blick richten die Dortmunder bewusst nur auf die nächste Aufgabe.
„Wir haben jetzt noch ein Pokalspiel, wir spielen gegen Werder Bremen“, sagte Trainer Niko Kovac. „Und nach dem Spiel gegen Bremen können wir über Bayern München reden.“ Geschäftsführer Lars Ricken ergänzte: „Mit Bayern haben wir uns ehrlicherweise noch gar nicht beschäftigt.“ Der Siegtreffer gegen Frankfurt fiel durch Maximilian Beier in der 80. Minute. Stürmer Serhou Guirassy ließ mehrere Großchancen aus.
Der BVB bestreitet neun Pflichtspiele in weniger als einem Monat. Zuletzt reisten die Dortmunder nach Bodö, Berlin und Baku, insgesamt mehr als 11.000 Kilometer. „Wir müssen schon zusehen, dass wir die Belastung vernünftig steuern“, sagte Kovac. „Mir ist nicht bange, egal wen ich spielen lasse.“ Mit nur vier Gegentreffern stellt Dortmund nach sieben Spieltagen die beste Defensive der Liga, fünfmal blieb der BVB ohne Gegentor. Abwehrchef Nico Schlotterbeck sagte: „Es ist schon sehr, sehr stabil.“
Gegen Werder trifft die Abwehr auf Goalgetter Niclas Füllkrug. Die Bremer holten vor gut zwei Wochen in Dortmund einen Punkt und erzielten zwei Tore. Es war der bisher einzige Punktverlust des BVB vor eigenem Publikum in dieser Bundesliga-Saison. Im Pokal kam Dortmund seit dem Titel 2020/21 in fünf Spielzeiten nie weiter als ins Viertelfinale.