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Analyse

Chaibi blüht unter Hütter auf: Frankfurts zuverlässiger Zuarbeiter

04.11.2026 12:11

Eintracht Frankfurts Mittelfeldspieler Fares Chaibi hat sich unter Trainer Adi Hütter zu einem wichtigen Baustein entwickelt. Beim 3:1-Erfolg gegen den Hamburger SV am Sonntag war der algerische Nationalspieler an nahezu allen gefährlichen Aktionen beteiligt.

Hütter lobte Chaibi zuletzt auffällig oft. „Fares ist in einer außerordentlich guten Verfassung. Er ist ein sehr fleißiger Spieler und hat in meinen Augen auch viel Qualität“, sagte der Österreicher. Und weiter: „Wenn ich seine Mentalität und Körpersprache im Vergleich zu vorher sehe, gefällt sie mir viel besser.“

Gegen Hamburg leitete Chaibi zunächst eine Eckballvariante ein, die Can Uzun zu unplatziert abschloss. Nach einem genialen Zuspiel von Uzun bereitete er dann das 1:0 vor. Auch die Ecke zum 2:1 kam von ihm. Selbst verpasste Chaibi zweimal knapp einen Treffer. Beim vermeintlichen 3:1 stand Vorlagengeber Ansgar Knauff hauchdünn im Abseits. Einen Distanzschuss kurz vor Schluss lenkte HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandez an den Pfosten.

Für den 23-Jährigen war es das 121. Pflichtspiel für die Eintracht, er bestreitet bereits seine vierte Saison in Frankfurt. Dennoch lief Chaibi bislang weitgehend unter dem Radar. Hütter ist nach Dino Toppmöller und Albert Riera schon der dritte Trainer, der auf ihn setzt.

An der Laufbereitschaft liegt es nicht: Chaibi spult pro Partie etwa elf bis zwölf Kilometer ab, in der Vorsaison kam er auf neun Vorlagen. Seine Qualitäten bringt er bisher allerdings nicht beständig genug aufs Feld.

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