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Analyse

Collins findet bei Eintracht Frankfurt nicht in die Spur

29.10.2026 13:39

Frankfurts Rechtsverteidiger Nnamdi Collins steckt in dieser Saison in einer Formkrise. Beim 3:1 der Eintracht im DFB-Pokal beim HSV erlebte der 22-Jährige am Dienstagabend einen rabenschwarzen Abend und muss sich im Team von Trainer Adi Hütter wohl erst einmal hinten anstellen.

Schon nach wenigen Sekunden marschierte Collins die Außenbahn entlang, verpasste aber den Moment zum Abspiel auf den im Zentrum lauernden Fares Chaibi. Seine Flanke flog über Freund und Feind. Wenig später rutschte er bei einer Hereingabe samt Ball ins Toraus. Defensiv brachte er sich durch Unkonzentriertheiten und Stellungsfehler immer wieder selbst in Bedrängnis. Nach 17 Minuten trat er dem Hamburger Adeline fernab des Balles in die Hacken und sah Gelb. Schiedsrichter Stieler hatte ihn damit früh angezählt, ein Platzverweis schien nur eine Frage der Zeit.

Hütter hatte Collins vor dem Spiel zur Seite genommen und gestärkt. Er ließ aber durchklingen, dass er sich mehr Durchbrüche auf außen und mehr Durchschlagskraft erwartet. Collins, der den Spitznamen „kleine Maschine“ trägt, bringt als 1,91-Meter-Mann genug Tempo und Dynamik mit. „Doch ein starker Körper alleine reicht eben nicht“, stellte Hütter klar.

Die Saison verlief für Collins bisher unglücklich. Die ersten Spiele verpasste er verletzt. Beim 0:6 in Leipzig wurde er schwindlig gespielt. Beim 1:0 gegen Köln musste er, wie berichtet, in der 67. Minute angeschlagen raus. Der Auftritt in Dortmund machte zumindest leise Hoffnung auf Besserung, die der Abend in Hamburg wieder zunichtemachte.

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