Conté über DFB-Debüt: „Bei der Hymne hatte ich Tränen in den Augen“
Hoffenheims Bambasé Conté hat bei seinem Debüt in der deutschen Nationalmannschaft einen emotionalen Moment erlebt. Der 23-Jährige stand beim 0:1 gegen Griechenland in der Startelf und spielte 65 Minuten. Im Gespräch mit SWR Sport sagte er: „Bei der Hymne hatte ich Tränen in den Augen.“
Conté schilderte, wie ihn die Nominierung erreichte. Er sei beim Friseur gewesen, als Bundestrainer Jürgen Klopp anrief. Hoffenheims Trainer Christian Ilzer hatte ihn zuvor vorgewarnt. „Bin rausgegangen mit meinem Umhang noch um den Hals und habe dann den Anruf angenommen“, erzählte Conté. Klopp hatte bei der Kadernominierung gesagt, Conté habe am längsten gelacht. Zwei Minuten am Stück seien es nicht gewesen, so der Spieler, „aber ich habe schon sehr oft gelacht“.
Den prägendsten Augenblick erlebte er beim Singen der Hymne, als er seinen Eltern, seinem Bruder und seiner Freundin ins Gesicht schaute. „Das war der krasseste Moment für mich“, sagte Conté. Mit dem Ergebnis sei er nicht zufrieden gewesen. Persönlich hätte er sich mehr Aktionen Richtung Tor und einen besseren Abschluss gewünscht.
Im zweiten Spiel gegen Griechenland, das 0:0 endete, kam Conté erneut zum Einsatz. Die Energie in der Mannschaft nannte er „wirklich unglaublich“. Er habe viel Input vom Trainerteam und von den Mitspielern mitgenommen und wolle nun weiter Gas geben.