Costa hält trotz dreier Niederlagen am HSV-Trainerteam fest
HSV-Sportdirektor Claus Costa sieht trotz drei Pflichtspielniederlagen in Folge keinen Anlass zu Zweifeln. Nach dem Training am Dienstag stellte er sich hinter das Trainerteam um Merlin Polzin. Die Hamburger verloren zuletzt in Paderborn (0:1) sowie zweimal gegen Frankfurt (jeweils 1:3).
„Ich sehe jeden Tag, wie die Trainer arbeiten. Ich weiß, was die Vorgaben sind. Ich sehe uns auf einem guten Weg, aber logischerweise ist der ein bisschen beschwerlich gerade“, sagte Costa. Es sei „ein bisschen zu früh, die Entwicklung schon zu bewerten oder zu skizzieren“. Gegen Frankfurt sei insbesondere in den ersten Halbzeiten eine Entwicklung zu erkennen gewesen. Erschwert werde die Lage durch die dünne Personaldecke: Nicolai Remberg, Fábio Vieira, Sebastiaan Bornauw, Nicolás Capaldo, Bilal Nadir und Yussuf Poulsen fehlen.
„Die Trainer sind sehr erprobt darin, gute Lösungen zu finden“, sagte Costa. Als Beispiel nannte er Miro Muheim, der in ungewohnter Rolle im zentralen Mittelfeld „gute Leistungen“ zeige. Auch die Versetzung Capaldos in die Dreierkette in der vergangenen Saison sei ein guter Zug Polzins gewesen. Zakaria El Ouahdi könne als Rechtsverteidiger in einer Viererkette, als rechter Schienenspieler oder auf dem offensiven Flügel spielen. Ob das gegen Gladbach eine Option wird, ließ Costa offen.
Verbessern will der HSV laut Costa „die offensichtlichen Dinge“: hinten konsequenter sein, einfache Fehler vermeiden und vorn effektiver werden. Am Freitag (20.30 Uhr) spielt der HSV gegen Borussia Mönchengladbach. Mit einem Sieg würde er von Platz 15 auf Rang acht klettern, fünf Teams haben derzeit neun Punkte.