Cramer über Sammer: „Ein Buffett, an dem wir uns bedienen“
BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer hat im SPORT1 Doppelpass die Rolle von Matthias Sammer bei Borussia Dortmund beschrieben. Sammer ist als TV-Experte tätig und zugleich externer Berater des Klubs. Für Cramer überwiegen die Vorteile dieser Konstellation klar.
Die Doppelrolle sorgt immer wieder für Diskussionen. Deshalb begleitet Sammer keine Spiele der Dortmunder mehr im Fernsehen. „Erstmal schätzen wir Matthias sehr, weil das Miteinander extrem gut ist. Es tut uns auch wirklich gut, jemanden dabeizuhaben, der nicht jeden Tag in Dortmund ist und ein bisschen den Blick von draußen hat“, sagte Cramer. Die Kompetenz Sammers sei „unbestritten“.
Wichtig sei, dass der frühere BVB-Trainer auch kritische Punkte anspricht. „Er ist jemand, der ab und zu mal unbequeme Themen anspricht. Das ist auch genau, was wir von ihm erwarten. Er ist sehr komplementär zu uns“, erklärte Cramer. Auf die Frage, ob Sammer sein persönlicher Berater sei, antwortete er: „Er ist eher der Berater von Borussia Dortmund. Da darf ich mich selbst auch nicht überhöhen.“
Laut Cramer ist Sammer bei den Spielen dabei, der Klub suche den Austausch mit ihm. Auch die Jugendtrainer sprächen mit ihm, zudem habe er ein sehr gutes Verhältnis zu Trainer Niko Kovac. Seine Funktion beschrieb Cramer so: „Es ist ein Buffett, an dem wir uns gelegentlich sehr gerne bedienen.“
Sammers Vertrag läuft bis 2028. Zuletzt schloss der 59-Jährige eine mögliche Beschäftigung beim DFB nicht kategorisch aus.