DFB-Pokal: Paderborn mühsam weiter – 4:2 bei Phönix Lübeck
Bundesligaaufsteiger SC Paderborn hat die erste DFB-Pokalrunde überstanden. Beim Regionalligisten Phönix Lübeck gewannen die Ostwestfalen unter Trainer Ralf Kettemann mit 4:2 (2:1).
Paderborn erzielte beide Führungstreffer per Eckball. Jano ter Horst traf in der 22. Minute aus vier Metern, Santiago Castaneda köpfte in der 41. Minute aus fünf Metern zum 2:0. Lübeck antwortete durch Moritz Kretzer, der den Ball zwei Minuten später aus 18 Metern volley unhaltbar ins Tor hämmerte. Torhüter Tim Kips, 25 Jahre alt und Luxemburger, hatte zuvor mehrfach Schlimmeres verhindert.
Nach dem Seitenwechsel traf Omar Rahimić für Lübeck per Kopf den Pfosten (47.). Paderborns Torwart Markus Schubert vertändelte den Ball leichtfertig, ohne Konsequenzen. Den Doppelschlag zur Entscheidung erzielten Stefano Marino (61.) nach einem Abpraller von Torhüter Kips sowie Gabriel Vidović (71.) mit einem Schuss von der Strafaumgrenze. Den Lübecker Ehrentreffer zum 2:4 erzielte SCP-Verteidiger Tjark Scheller per Eigentor (75.), nachdem Schubert bei einer Abwehraktion schwach aussah.