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Analyse

Demirovic trotz Kritik: Hoeneß nennt ihn „zentralen Spieler“ des VfB

03.11.2026 16:43

Stuttgarts Stürmer Ermedin Demirovic steht trotz starker Zahlen immer wieder in der Kritik. Nach den vergebenen Chancen beim 1:0 im DFB-Pokal in Paderborn gab es harsche Reaktionen im Netz. Trainer Sebastian Hoeneß stellt sich vor den 28-Jährigen.

In Paderborn ließ Demirovic drei Hochkaräter liegen. Zweimal scheiterte er nach Zuspielen von Deniz Undav (66. und 68. Minute), später köpfte er aus kurzer Distanz am Tor vorbei (87.). Unter besonderer Beobachtung steht der Bosnier, seit er 2024 als Nachfolger von Serhou Guirassy verpflichtet wurde.

Am Wochenende traf er beim 4:2 in Leverkusen doppelt, zum 1:0 und zum 4:1. Das zweite Tor bereitete erneut Undav vor. Auch danach monierten Kritiker, er habe lediglich richtig gestanden.

Hoeneß sagte auf der Pressekonferenz: „Medo ist ein zentraler Spieler für uns. Seine Quote ist schon wieder herausragend, auch wenn er, und das sehe ich positiv, noch mehr Treffer hätte erzielen können. Er hat ein Super-Standing in der Mannschaft und ist einer der Kapitäne.“ Vor einem halben Jahr hatte der Trainer gesagt, Demirovic schufte „wie eine Wildsau“. In Leverkusen foulte er Facundo Medina eine Sekunde nach dem Anpfiff und gab so den Ton für die intensive Partie vor.

Das Spiel in Leverkusen war Demirovics 100. Pflichtspiel für den VfB. Er kommt auf 41 Tore und elf Vorlagen. In dieser Saison erzielte er fünf Bundesligatore und vier in der Champions League, im Schnitt eines alle 80 Minuten.

Nun steht für Stuttgart das Champions-League-Spiel bei Galatasaray Istanbul an. Der türkische Klub hätte Demirovic im Sommer gerne verpflichtet.

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