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Analyse

Demirović verdrängt Pejcinovic: Stuttgarts Torjäger trifft und trifft

06.11.2026 21:07

Stuttgarts Stürmer Ermedin Demirović hat sich nach einem Sommer voller Wechselgerüchte zum Torjäger des VfB entwickelt. Wettbewerbsübergreifend traf der 28-Jährige neunmal und damit so oft wie die übrigen nominellen Stürmer zusammen. Den Neuzugang Dzenan Pejcinovic hat er in der Startelf verdrängt.

Im Sommer wurde Demirović vor allem mit Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht, blieb aber in Stuttgart. Zu Saisonbeginn kam er nur sporadisch zum Einsatz, während Pejcinovic direkt in der Startelf stand. Mit drei Toren im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock wurde dieser zum Helden. Am ersten Spieltag der Champions League stand Demirović erstmals in der Startelf und erzielte beim 3:1 gegen Viking Stavanger einen Hattrick. Seither ist sein Platz in der Startelf quasi sicher.

In der Königsklasse trafen nur drei Spieler häufiger als er. Gegen Bratislava sorgte er nach nur neun Minuten Einsatzzeit für das 3:0. In den vergangenen zwei Bundesliga-Spielen erzielte er vier der sechs VfB-Tore. Nach dem Spiel gegen Köln, in dem ihm sein erstes Saisontor gelang, sagte er: „Ich habe mir vorgenommen, wieder Respekt auf meinen Namen zu bekommen.“ Zudem betonte er: „Ich wollte hierbleiben, hatte auch mit dem Trainer super Gespräch.“

Pejcinovic stand seit Mitte September nur noch einmal in der ersten Elf. Gegen Borussia Mönchengladbach bereitete der 21-Jährige das 1:0 vor, es blieb sein einziger Scorerpunkt seit dem Pokal-Hattrick Ende August. Wie berichtet, hatte Galatasaray zuletzt Interesse an Demirović bestätigt, entschied sich aber für Aleksey Batrakov.

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