Eberl zur Gladbach-Krise: „Es ist keine einfache Situation“
Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat sich zur Krise seines Ex-Klubs Borussia Mönchengladbach geäußert. Der Tabellenletzte ist nach fünf Spielen noch ohne Punkt und verlor zuletzt das Derby gegen Köln mit 1:2.
Eberl, der erst als Spieler und später als Verantwortlicher für Gladbach tätig war, verfolgt die Entwicklung genau. „Ich war 23 Jahre bei dem Verein, natürlich schaue ich dahin und sehe gerade die Entwicklung. Ich habe gestern auch das Spiel ganz angeschaut“, sagte er am Montag. Er fügte an: „Ich war kein Glücksbringer, sie haben trotzdem verloren.“
Zugleich zeigte sich Eberl zuversichtlich. „Es ist keine einfache Situation, aber ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen wissen, was zu tun ist und dass sie wieder rauskommen.“ Auch an das Umfeld richtete er einen Appell: „Entscheidend ist, dass auch das Umfeld in Gladbach gerade versteht: ‚Okay, jetzt geht es gerade nicht darum, irgendwelche Träume zu realisieren, sondern einfach da unten rauszukommen.‘“
Gladbachs Sportchef Rouven Schröder hatte nach der Derbyniederlage Verständnis für den Unmut der Anhänger gezeigt. „Wir müssen da nach der Niederlage auch durch. Wir haben nach fünf Spielen immer noch keinen Punkt. Da ist es klar, dass es die Frustration bei den Fans gibt. Das Derby bedeutet für die Fans alles“, sagte Schröder.