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Interview

Eberl über Olise: „Kleines Fragezeichen“ Verletzungsanfälligkeit

30.10.2026 08:06

Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat im vereinseigenen Magazin 51 Details zum Transfer von Michael Olise verraten. Der Rechtsaußen wechselte für die festgeschriebene Ablösesumme von 53 Millionen Euro von Crystal Palace nach München. Als „kleines Fragezeichen“ nannte Eberl damals die Verletzungsanfälligkeit des Franzosen.

„Ein kleines Fragezeichen war: Ist er verletzungsanfällig? Bei Crystal Palace war er lange ausgefallen“, sagte Eberl. In seiner letzten Saison in England fehlte Olise wegen eines Muskelrisses und einer Oberschenkelverletzung zweimal mehrere Wochen am Stück. In 19 Einsätzen erzielte er aber zehn Tore und bereitete sechs weitere vor, was Eberl ausreichend überzeugte.

Zunächst sei den Münchnern der „unruhige Lebenslauf“ aufgefallen. „Er besuchte verschiedene Leistungszentren in England. Aber so ein Lebenslauf muss kein Alarmzeichen sein“, sagte Eberl. Olise spielte im Nachwuchs für den FC Arsenal, den FC Chelsea und Manchester City, ehe er beim FC Reading den Sprung zu den Profis schaffte. Hilfreich war der Austausch mit Oliver Glasner, damals Olises Trainer bei Crystal Palace. Sportdirektor Christoph Freund kennt Glasner aus gemeinsamen Zeiten bei RB Salzburg. „Glasner hat gesagt: ‚Er muss noch lernen, und wir bräuchten ihn.‘ Da wusstest du: Der legt Wert auf ihn“, so Eberl.

Die Sorgen erwiesen sich als unbegründet. In fast zweieinhalb Jahren beim FC Bayern fehlte Olise nur wegen Sperren. In 119 Einsätzen gelang ihm 54 Tore und 61 Vorlagen. Wie berichtet, soll zur Zukunft des Spielers, dessen Vertrag bis 2029 läuft, zu gegebener Zeit gesprochen werden.

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