Elversberg gewinnt Spektakel gegen Augsburg mit 4:3
Die SV Elversberg hat ein turbulentes Heimspiel gegen den FC Augsburg mit 4:3 (3:1) gewonnen. Nach einer 3:0-Führung musste der Aufsteiger noch zittern, ehe Frederik Schmahl in der 89. Minute den Siegtreffer erzielte. In der Partie gab es vier Elfmeter.
Petkov brachte Elversberg früh in Führung. Lukas Petkov verschoss zunächst einen Strafstoß nach Handspiel von Chrislain Matsima. Weil Torhüter Dahmen den Ball aber nur mit den Füßen berührte und nicht kontrollierte, bekam Petkov eine zweite Chance und traf (4.). Nach einem Augsburger Eckball konterte Elversberg, Maurice Krattenmacher legte quer auf Lasse Günther, der zum 2:0 traf (7.). Maximilian Rohr köpfte nach einer Ecke zum 3:0 ein (28.).
Kurz vor der Pause blockte Rohr einen Schuss von Marius Wolf mit der Hand. Der Videoschiedsrichter bestätigte zunächst die Entscheidung von Schiedsrichter Florian Exner. Bevor es weiterging, erhielt Exner den Hinweis, sich die Szene selbst anzusehen, und korrigierte seine Einschätzung. Fabian Rieder verwandelte den Strafstoß zum 1:3 (45.+4).
David Mokwa vergab in der 54. Minute aus kurzer Distanz die Chance auf das 4:1. Nach einem Foul von Lukas Pinckert an Hennes Behrens verwandelte Michael Gregoritsch den dritten Elfmeter zum 2:3 (76.). Ein Treffer von Raif Adam zum vermeintlichen 4:2 zählte wegen Abseits nicht. Zudem gab es nach einem Handspiel von Pinckert einen weiteren Strafstoß für Augsburg.
Schmahl stellte in der 89. Minute auf 4:2, Mert Kömür gelang in der 90. Minute nur noch der Anschlusstreffer. Elversberg war zuvor in den Auswärtsspielen bei Schalke 04 (0:0) und Union Berlin (1:0) ohne eigenes Tor geblieben.