FCA-Test gegen Hertha: Claude-Maurice empfiehlt sich, Ogundu muss früh raus
Alexis Claude-Maurice hat sich beim 2:2 des FC Augsburg im Testspiel gegen Hertha BSC für die Startelf beworben. Der Franzose spielte am Freitag 90 Minuten durch und traf selbst. Angreifer Uchenna Ogundu musste dagegen schon nach 37 Minuten vom Feld.
Gegen den Spitzenreiter der 2. Bundesliga leitete Claude-Maurice das erste Augsburger Tor ein. Herthas Torwart Marius Gersbeck wehrte seinen Schuss nur zur Seite ab, der Nachschuss saß. Das zweite Tor erzielte der 28-Jährige selbst. „Das hat sich richtig schön angefühlt“, sagte er, „ich habe das mal wieder gebraucht.“ In dieser Saison kam er bislang nur zu Einwechslungen. Im Sommer galt er als Wechselkandidat, eine späte Anfrage des AFC Sunderland kam jedoch zu spät.
Claude-Maurice sieht sich zu 100 Prozent fit. „Ich bin total fein mit der Situation“, sagte er über sein Verhältnis zu Trainer Manuel Baum. Der FCA-Trainer bestätigte, dass der Franzose eine Chance auf die Startelf habe. Gegen früh attackierende Bayern könnten seine Stärken im Eins-gegen-Eins gefragt sein. Die Konkurrenz in der Offensive ist mit Arijon Ibrahimovic, Robin Fellhauer, Mert Kömür und Anton Kade allerdings groß.
Sorgen bereitet Ogundu. „Wir hatten das Gefühl, dass bei ihm etwas nicht stimmt“, sagte Baum. Der Angreifer sei auffällig schnell müde geworden. Zuletzt hatte er wegen Problemen mit den Bauchmuskeln das Training reduziert. Juma Bah spielte 45 Minuten in der Innenverteidigung, Jeffrey Gouweleeuw durfte 90 Minuten ran.
Der zuletzt verletzte Kade schaute nur zu. „Bei den Sprints ist er bei 70 oder 80 Prozent, bei den Torschüssen tastet er sich ran“, sagte Baum. Nach drei freien Tagen steigt der FCA am Dienstag wieder ins Training ein. Ob Kade für das Spiel gegen den FC Bayern in knapp einer Woche bereit ist, ist ungewiss.