Frankfurt: Arsenal sondiert bei Can Uzun, Klausel soll 60 Millionen betragen
Der FC Arsenal hat laut dem englischen Transfer-Newsletter The Daily Briefing erste Sondierungsgespräche mit dem Umfeld von Frankfurts Offensivspieler Can Uzun geführt. Die Gunners sollen die Riege der interessierten Klubs anführen. Uzun besitzt bei der Eintracht einen Vertrag bis 2029 mit einer Ausstiegsklausel, die bei 60 Millionen Euro liegen soll.
Den Kontakt gab es demnach, weil Arsenal auch an Nicolò Tresoldi interessiert ist, der von derselben Berateragentur vertreten wird. Über Uzun sei in diesem Zusammenhang gesprochen worden.
Sportlich steckt der 20-Jährige in Frankfurt in einer schwierigen Lage und muss um Einsatzzeiten kämpfen. In der Bundesliga stand er in fünf von sechs Spielen in der Startelf und erzielte zwei Tore. Beim 1:0-Heimsieg gegen Köln am vergangenen Wochenende verzichtete Trainer Adi Hütter jedoch überraschend komplett auf ihn. Uzun saß 90 Minuten auf der Bank.
Im Frankfurter Umfeld werden immer wieder Uzuns Defensivarbeit und seine Körpersprache bei Ballverlusten bemängelt. Macht er den Weg nach hinten nicht konsequent mit, gerät er schnell in die Kritik.
Arsenal ist mit seinem Interesse nicht allein. Aus der Premier League beobachten auch Aston Villa, Brighton & Hove Albion und Everton den türkischen Nationalspieler. In der Vergangenheit hatten ihn zudem Borussia Dortmund, der AC Mailand und Napoli auf dem Zettel. Fenerbahçe soll im Sommer sogar ein Last-Minute-Angebot für Uzun abgegeben haben.