Frankfurt: Beck mit 1.202 von 1.215 Stimmen als Präsident bestätigt
Mathias Beck bleibt Präsident von Eintracht Frankfurt. Auf der Mitgliederversammlung am Montagabend bestätigten ihn 1.202 der 1.215 Stimmberechtigten, zehn Mitglieder enthielten sich, nur drei stimmten gegen ihn.
„Es bedeutet mir unheimlich viel“, sagte Beck nach der Versammlung. „Meine Gefühlslage ist sehr emotional, ich könnte platzen vor Freude. Ich nehme das als Stärke mit raus und werde dementsprechend die nächsten vier Jahre angehen.“ Beck hatte das Amt im Februar 2024 als Nachfolger von Peter Fischer übernommen. Er ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender der AG.
In seiner Rede kritisierte Beck den Auftritt der Profis: „Ich denke, wir haben alle gespürt, dass der Fußball, den wir in der letzten Saison gespielt haben, nicht unserem Klub entspricht. Wir hatten zu wenig Intensität, Härte und Aggressivität.“ Er forderte: „Wir müssen schauen, dass wir die Eintracht-Identität zurückbekommen. Das liegt mir sehr am Herzen. Wir wollen wieder Eintracht sein.“ Dabei soll der eigene Nachwuchs eine größere Rolle spielen: „Wir werden ganz verstärkt auf das NLZ bauen müssen.“
Im Verein will Beck die Marke von 200.000 Mitgliedern knacken. Das soll nachhaltig geschehen und nicht nur über die Fanabteilung, sondern in allen Sparten. Dafür will er die Infrastruktur verbessern: „Wir haben weiterhin zu wenig Hallenplätze und Plätze, da müssen wir weiter dran arbeiten.“ Auch in Technik und Digitalem müsse sich der Klub optimieren, um organisatorisch Plätze freizubekommen.
Seine Rede schloss Beck mit einem Blick nach vorn: „In vielen Bereichen unserer Eintracht gibt es noch viel zu tun. Ich habe klare Vorstellungen davon, was ich mit diesem Verein und mit euch in den kommenden Jahren erreichen möchte.“