Frankfurts Mittelfeld wackelt: Gelingt Götze die Rückkehr in den Fokus?
Im Mittelfeld von Eintracht Frankfurt läuft vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln noch nicht alles nach Plan. Trainer Adi Hütter könnte deshalb verstärkt auf die Erfahrung von Mario Götze setzen. Die Partie am Freitag eröffnet den sechsten Bundesliga-Spieltag.
Noel Aseko muss nach seiner langen Verletzungspause behutsam an die Belastung herangeführt werden. Oscar Hojlund hat derzeit einen schweren Stand. Beim 2:2 gegen den SC Freiburg leitete ein verlorener Zweikampf des Dänen einen Gegentreffer ein, Hütter übte deutliche Kritik. In der internen Mittelfeld-Hierarchie ist Hojlund zuletzt zurückgefallen.
Götze ist 34 Jahre alt und kann nicht mehr selbstverständlich über 90 Minuten gehen. Er sichert den Ball auch unter Druck, spielt präzise Pässe und findet mit klugen Laufwegen Räume. Schon im August hob Hütter seinen Stellenwert hervor: „Ich habe mit ihm ein gutes Verhältnis. Wir werden uns immer austauschen, welches Spiel schlussendlich zu ihm passen wird. Das werde ich mit ihm ausmachen.“ Und weiter: „Aber momentan finde ich großartig, wie er’s macht. Und ich bin froh, dass er in unseren Reihen ist.“
Wie berichtet, fühlt sich Götze in Frankfurt „pudelwohl“. Nach dem 0:6 in Leipzig steht die Mannschaft gegen Köln unter Druck. Ob Götze von Beginn an spielt oder im Laufe der Partie Impulse setzt, zeigt sich am Freitag.