Freiburg an der Spitze: Mehr als eine „Momentaufnahme“
Der SC Freiburg führt nach fünf Spieltagen die Bundesliga-Tabelle an. Mit 13 Punkten steht das Team von Trainer Julian Schuster auf Platz eins. In Freiburg ist trotzdem weiter von einer „Momentaufnahme“ die Rede.
Der SWR hält diese Einordnung für überholt. Der Erfolg sei vieles, aber nicht völlig überraschend. Die Entwicklung des Vereins in den vergangenen zehn Jahren gleiche einem sehr guten Börsenkurs: Auf kurze Ausreißer nach unten folgten schnelle Konsolidierung und ein neuer Höhenflug. Angestoßen wurde sie mit Christian Streich und dem Trio Saier, Hartenbach und Leki an der Spitze des Klubs.
Schuster führt diesen Weg in seiner dritten Saison als Cheftrainer fort. In der ersten Saison erreichte er mit dem Sport-Club die Europa League. In der zweiten stand Freiburg im Finale der Europa League und im Halbfinale des DFB-Pokals. Nach der Ära Streich hatte kaum jemand mit einem so nahtlosen Anschluss gerechnet.
Als Grundlage des Erfolgs nennt der SWR die Arbeit der Fußballschule, die im Halbjahrestakt neue Hoffnungsträger hervorbringe. Dazu kämen eine ackernde Mannschaft und ein ebenso fleißiges Team im Hintergrund.
Einen Vergleich liefert der SWR auch: Leicester City stand 2015/16 nach fünf Spieltagen mit elf Punkten auf Platz zwei und wurde am Ende englischer Meister. Freiburg hat zwei Punkte mehr und steht ganz oben.