Freiburg meldet Rekordumsatz und 30,5 Millionen Euro Überschuss
Der SC Freiburg hat für das vergangene Geschäftsjahr einen Überschuss von 30,5 Millionen Euro und einen Rekordumsatz von 212,1 Millionen Euro vermeldet. Finanz-Vorstand Oliver Leki stellte die Zahlen am Donnerstagabend auf der Mitgliederversammlung in der Messe Freiburg vor. 950 Mitglieder waren gekommen, auch Trainer Julian Schuster war vor Ort.
Leki bezeichnete die vergangene Saison als „vereinshistorisch“ und „sportlich herausragend“. Die Eigenkapitalquote liegt bei über 79 Prozent. Für den Einzug ins Finale der Europa League überwies die UEFA 33 Millionen Euro an Prämien. Das Endspiel gegen Aston Villa ging verloren. Sportvorstand Jochen Saier nannte den Final-Einzug dennoch „der wahrscheinlich größte sportliche Erfolg in der 122-jährigen Geschichte unseres Vereins“.
Die Zahlen machten den Klub „extrem handlungsfähig und unabhängig“, sagte Leki. So müsse man sich auf dem Transfermarkt nicht durch Spielerberater treiben lassen. Man wolle nichts auf den Kopf stellen, sich aber weiterentwickeln. Viel Applaus gab es für die Ankündigung eines eigenen Vereinsmuseums am Rathausplatz. Zudem wählte die Versammlung alle neun vorgeschlagenen Kandidaten für vier Jahre in den Aufsichtsrat. Neu dabei sind Denise Böhm, Gabi Furtwängler, Christoph Sennekamp und Dr. Alexander Vivell.
Sportlich steht Freiburg mit zehn Punkten aus vier Spielen auf Rang drei der Bundesliga. Zudem qualifizierte sich das Team für die Conference League und erreichte die zweite Runde des DFB-Pokals. Am Sonntag empfängt der Sport-Club ab 17:30 Uhr den Aufsteiger Schalke 04. Mit einem Sieg will Freiburg sich weiter in der Spitzengruppe festsetzen.