Gladbach einigt sich mündlich auf neuen Trainer
Borussia Mönchengladbach hat nach vier Spieltagen null Punkte und 16 Gegentore kassiert. Sportchef Rouven Schröder bestätigte nach dem 3:4 gegen Mainz 05 eine mündliche Einigung mit einem neuen Cheftrainer. Einen Namen nannte der 50-Jährige nicht. Laut "Bild" soll es sich um Alexander Blessin handeln, der zuletzt den FC St. Pauli trainierte und mit dem Klub abstieg.
Die Defensive ist das drängendste Problem. Drei der vier Mainzer Tore fielen nach Standards, konkret nach Einwürfen und Ecken. Mittelfeldspieler Philipp Sander sprach von "Slapstick" und bezeichnete das Verhalten bei Standardsituationen als "ein bisschen zu kindlich". Interimscoach Jan-Moritz Lichte fand nach dem Spiel nach eigener Aussage ebenfalls nichts schönzureden.
Zusätzlich zur sportlichen Krise gibt es Anzeichen für Unstimmigkeiten im Team. Kapitän Tim Kleindienst hatte nach dem 3:4 gegen Elversberg am zweiten Spieltag öffentlich Kritik an Mitspielern geübt. Gegen Mainz waren Kevin Diks und Shuto Machino vor einem Elfmeter uneins. Das erste Spiel des neuen Trainers ist das Derby beim 1. FC Köln nach der Länderspielpause.