Gladbach: Leszczynski drängt unter Blessin in die Abwehr
Gladbachs Neuzugang Jan Leszczynski könnte unter dem neuen Trainer Alexander Blessin eine größere Rolle in der Abwehr spielen. Der 19-Jährige kam im Sommer für 3,5 Millionen Euro von Legia Warschau und stand zuletzt erstmals in der Startelf.
Zunächst wirkte der Pole in der Vorbereitung bereits gesetzt. Nach dem Abschied von Nico Elvedi verpflichtete Gladbach jedoch mit Ko Itakura einen gestandenen Innenverteidiger, Leszczynski rutschte zum Saisonstart auf die Bank. Sein Bundesliga-Debüt feierte er kurz vor Schluss gegen Elversberg.
Die Wende kam unter Interimscoach Jan-Moritz Lichte. Gegen Mainz 05 spielte Leszczynski erstmals von Beginn an und stach in einer verunsicherten Hintermannschaft positiv heraus. Auch nach vorne setzte er dank seiner Kopfballstärke und körperlichen Präsenz Akzente. Mit 1,91 Metern ist er der größte Innenverteidiger im Gladbacher Kader.
In der Länderspielpause gewann er mit Polens U20 gegen Portugal und Tschechien und stand beide Male in der Startelf. Im Testspiel gegen den FC St. Pauli begann er ebenfalls von Anfang an.
Bei Gladbach traut man ihm einiges zu, die Rede ist sogar vom künftigen Abwehrchef. Besonders in einer Dreierkette mit Joe Scally und Itakura könnte er laut DerWesten das fehlende Puzzleteil sein, um die hohe Zahl an Gegentoren zu stoppen.