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Gladbach nach Fehlstart: Schröder stärkt Trainer Blessin den Rücken

13.10.2026 12:09

Borussia Mönchengladbach hat den schlechtesten Saisonstart ihrer Vereinsgeschichte hingelegt. Nach der 1:2-Niederlage im Derby gegen den 1. FC Köln am fünften Spieltag steht die Borussia nach fünf Partien ohne Punkt da. Sportdirektor Rouven Schröder stellte sich anschließend demonstrativ hinter den neuen Trainer Alexander Blessin.

Der Start ist noch schlechter als 2015 unter Lucien Favre. Damals kassierte das Team in den ersten fünf Spielen zwölf Gegentore, nun sind es 18. Favre trat seinerzeit zurück, unter seinem Nachfolger André Schubert erreichte Gladbach am Ende die Champions League.

Schröder sah gegen Köln positive Ansätze. „In der ersten Halbzeit haben wir es ordentlich gemacht“, sagte er laut „rp-online.de“. „Da waren Dinge dabei, die sich Alexander Blessin vorstellt, zum Beispiel das aggressive Verteidigen nach vorne.“ Zugleich sprach er die 15 Minuten nach der Pause an, in denen Gladbach stark unter Druck geriet. Torhüter Jan Leszczynski parierte zweimal, ehe Said El Mala die Kölner mit dem Treffer zum 2:1 in Führung brachte.

Über Blessin sagte Schröder: „Alex ist sehr klar und weiß, was besser werden muss.“ Der Trainer scheue sich nicht vor Entscheidungen, egal „welcher Name auf dem Trikot steht“. In der Schlussphase gab Blessin dem 19-jährigen Fritz Fleck sein Bundesliga-Debüt. Schröder würdigte das: „Natürlich würde man solche Entscheidungen am liebsten mit einem Punkt oder sogar mehr belohnen.“ Fleck sowie die ebenfalls eingewechselten Zento Uno und Wael Mohya zählten zu den wenigen Lichtblicken.

Schröder gab sich kämpferisch: „Wir werden wiederkommen. Da bin ich felsenfest von überzeugt.“ Man müsse „aus dem Holz geschnitzt sein“, um die Krise zu überstehen. „Und jetzt wissen wir genau, wer mitmachen will“, sagte der 50-Jährige. Im nächsten Heimspiel gegen Hoffenheim dürfte es daher Umstellungen in der Startelf geben.

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