Gnabry bleibt beim 3:3 in Stavanger draußen und zeigt Frust
Bayern Münchens Angreifer Serge Gnabry hat sich beim 3:3 in der Champions League bei Viking Stavanger offenbar frustriert gezeigt. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge kam der 31-Jährige nicht zum Einsatz und ging nach Abpfiff als erster Münchner in den Mannschaftsbus.
Trainer Vincent Kompany hatte sein Wechselkontingent voll ausgeschöpft. Zur Pause brachte er beim Stand von 0:2 Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Ismael Saibari für Jonathan Tah, Nathaniel Brown und Lennart Karl. Nach dem Platzverweis von Michael Olise in der 74. Minute wechselte der Belgier defensiv. Luis Diaz (77.) und Saibari (83.) gingen vom Platz, Josip Stanisic und Hiroki Ito kamen ins Spiel. In der Nachspielzeit glich Viking aus.
Als Gründe für Gnabrys Nichtberücksichtigung kommen die Unterzahl und der Kunstrasen infrage. Gnabry soll nach fünf Monaten Pause wegen eines Adduktoren-Ausrisses im rechten Oberschenkel behutsam aufgebaut werden. Seit seiner Rückkehr spielte er 13 Minuten gegen Union Berlin (7:0) und 23 Minuten in Augsburg (2:2). Dort verpasste er mit einem Abseitstreffer und einem Pfostenschuss den Siegtreffer knapp.
Bundestrainer Jürgen Klopp berücksichtigte Gnabry zuletzt für beide Länderspiele. Beim 2:0 gegen Serbien stand er mit Kapitänsbinde in der Startelf. In der Vorsaison kam er auf 37 Pflichtspiele mit zehn Toren und elf Vorlagen und war zeitweise Stammspieler.