Hoffenheim schlägt Leverkusen 3:0 und stoppt Schick
Die TSG 1899 Hoffenheim hat Bayer Leverkusen in der Bundesliga mit 3:0 (0:0) besiegt. Vor 27.378 Zuschauern in Sinsheim fielen alle Treffer in der Schlussphase. Für die Gastgeber war es der vierte Saisonsieg, die Werkself blieb erstmals in dieser Bundesliga-Saison ohne Tor.
Den Bann brach Joker Andrej Kramarić in der 79. Minute per Foulelfmeter. Edmond Tapsoba hatte Fisnik Asllani im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Robert Hartmann entschied nach Sichtung der Videobilder auf Strafstoß. Hartmann hatte zur zweiten Halbzeit den verletzten Daniel Siebert ersetzt.
Kramarićs Treffer war das 1000. Bundesliga-Tor der TSG. „Ich freue mich extrem über so eine Zahl. So eine kleine Geschichte zu schreiben, ist ein besonderes Gefühl“, sagte Kramarić bei DAZN. Alexander Prass (89.) und Max Moerstedt (90.+6) erhöhten.
Hoffenheim hatte zuvor die besseren Chancen. Adam Hložek traf den Pfosten, Asllani scheiterte an Leverkusens Torhüter Mark Flekken. Bei Leverkusen blieb Patrik Schick ohne Tor, der zuvor in jedem Bundesliga-Spiel dieser Saison getroffen hatte. Moussa Diaby musste nach 40 Minuten wegen Oberschenkelproblemen raus.
Hektisch wurde es am Ende: Prass sah Gelb-Rot, weil er sich beim Torjubel das Trikot auszog. Zuvor waren Moerstedt und Loïc Badé mit den Köpfen zusammengeprallt, Badé wurde auf einer Trage vom Feld gebracht. „Er war nicht so richtig ansprechbar, glaube ich“, sagte Robert Andrich. Zum Ergebnis meinte er: „Das Ergebnis ist viel zu hoch für das Spiel. Aber am Ende sind es keine Punkte für uns.“